Symbolbild zur Praxisübung: Bilder in Reihenfolge: einen vertrauten Alltagsschritt sichtbar machen

Bilder in Reihenfolge: einen vertrauten Alltagsschritt sichtbar machen

Eine persönliche Bildfolge als Orientierungshilfe gestalten

Praxisartikel · Grundlagen für Sozialbetreuungsausbildungen · Lesezeit ca. 5 Minuten

Einleitung und Lernziele

Eine persönliche Bildfolge zeigt eine kurze Alltagshandlung, etwa eine Zimmerpflanze gießen: Kanne bereitstellen, gießen, Kanne abstellen. Die Person gestaltet die Folge mit. Du lernst, verständliche Bildinformationen auszuwählen und sie von einer Gedächtnisprüfung zu unterscheiden.

Fachliche Einordnung

Klare, gut erkennbare Zeichen und passende Kontraste unterstützen eine übersichtliche Umgebung (Alzheimer’s Society, o. J.). Die konkrete Bildfolge ist ein didaktischer Vorschlag; ob sie hilfreich ist, wird mit der Person im Alltag erprobt.

Zielgruppe und Planung

Gedacht für Erwachsene und ältere Menschen in der Sozialbetreuung, die Interesse am Angebot zeigen. Bei Unterstützungsbedarf werden Kommunikation, Tagesform und individuelle Vorgaben vorab berücksichtigt. Einstieg im Einzelsetting; beim Gesprächsangebot sind zwei bis vier Personen möglich.

Planungsübersicht
WahrnehmungsbereichVisuelle Wahrnehmung
Orientierungsdauer10–20 Minuten; jederzeit kürzer möglich
MaterialDrei große, klare Fotos einer vertrauten Tätigkeit, feste Unterlage und ablösbare Befestigung.
Konkretes ZielDie Person erkennt mindestens ein vertrautes Handlungsmotiv und beteiligt sich an der Auswahl oder Reihenfolge einer kurzen Bildhilfe.

Vorbereitung

Wähle gemeinsam eine bekannte, sichere Tätigkeit. Nutze eigene oder rechtmäßig verwendbare Fotos ohne unnötige Hintergrunddetails. Personenbezogene Aufnahmen benötigen eine passende Einwilligung. Drei Bilder sind eine Obergrenze für den Einstieg, keine Mindestleistung.

Durchführung Schritt für Schritt

  1. Zeige jedes Foto einzeln und kläre, was die Person darin erkennt. Ein missverständliches Foto wird ersetzt, nicht ausführlich „richtig erklärt“.

  2. Frage: „Was machen wir zuerst?“ Die Person kann legen, zeigen oder auswählen. Bei Bedarf zwei Möglichkeiten anbieten.

  3. Ordne die restlichen Bilder gemeinsam. Andere sinnvolle Abläufe werden besprochen, statt vorschnell als Fehler zu gelten.

  4. Gehe die Tätigkeit anhand der Bilder durch oder führe einen sicheren Schritt gemeinsam aus. Die Bildhilfe bleibt gut sichtbar.

  5. Frage, ob die Folge im Alltag genutzt werden soll und wo sie angebracht werden darf. Vereinbare eine spätere Rückmeldung.

Anpassungen und Sicherheit

Passend zur Person gestalten

Bei geringer Ausdauer ein einzelnes Foto für den nächsten Schritt verwenden. Vertraute reale Gegenstände können abstrakte Bilder ersetzen. Eine Sprach- oder Leseschwierigkeit bedeutet nicht automatisch mangelndes Verständnis.

Beobachtung und Reflexion

Dokumentiere, welche Bilder verstanden wurden und an welcher Stelle Unterstützung nötig war. Beurteile die Brauchbarkeit der Bildhilfe, nicht die Person als „gut“ oder „schlecht“.

Frage abschließend, ob das Angebot wiederholt werden soll. Unterscheide im Team zwischen dem, was du gesehen oder gehört hast, und deiner Interpretation. Eine gelungene Einheit kann auch darin bestehen, eine Grenze erkannt und respektiert zu haben.

Vorlage für die Umsetzung

Die Felder können hier ausgefüllt und über die Druckfunktion des Browsers gedruckt werden. Es gibt keinen Absendevorgang und keine Speicherung durch dieses Formular; beim Neuladen können Eingaben verloren gehen. Verwende Kürzel statt identifizierender Bewohnerdaten.

Zusammenfassung

  • Schwerpunkt: Visuelle Wahrnehmung; weitere Sinne können beteiligt sein.
  • Die Person erkennt mindestens ein vertrautes Handlungsmotiv und beteiligt sich an der Auswahl oder Reihenfolge einer kurzen Bildhilfe.
  • Beobachtungen konkret festhalten, Grenzen respektieren und das nächste Angebot gemeinsam anpassen.

Quellen und weiterführende Literatur

Die Quellen stützen die fachlichen Grundlagen. Ablauf und Umsetzungsvorlage sind redaktionelle didaktische Vorschläge; eine spezifische therapeutische Wirksamkeit dieser Übung wird nicht behauptet. Lehrplanbezug: individuelle, zielgruppengerechte Aktivierungsangebote und Reflexion.

  • BMBWF (2018): Schule für Sozialbetreuungsberufe – Organisationsstatut, Neufassung 2018. Erlass vom 5.6.2018, BMBWF-21.635/0006-BS/5/2018, MVBl. Nr. 30/2018, S. 17: Aktivierung und kreativer Ausdruck. Der Redaktion bereitgestellte Lehrplanfassung.
  • Alzheimer’s Society: Dementia-friendly environment checklist. Originalquelle öffnen (Zugriff: 23.10.2026).

Redaktioneller Quellenabgleich: 23. Oktober 2026. Titelbild: KI-generierte Symbolillustration. Keine Darstellung realer betreuter Personen.

Wissen überprüfen

Ein Foto wird anders verstanden als beabsichtigt. Was hilft?

Richtig. Die Orientierungshilfe wird an die Person angepasst. Missverständliche Darstellungen sind ein Anlass, das Material zu verbessern. Ablauf nachlesen

Noch nicht richtig. Die Orientierungshilfe wird an die Person angepasst. Missverständliche Darstellungen sind ein Anlass, das Material zu verbessern. Ablauf nachlesen

Noch nicht richtig. Die Orientierungshilfe wird an die Person angepasst. Missverständliche Darstellungen sind ein Anlass, das Material zu verbessern. Ablauf nachlesen

Welche Dokumentation ist fachlich am besten nachvollziehbar?

Noch nicht richtig. Beobachtung und Bewertung werden getrennt. Aus einer Einheit lässt sich keine dauerhafte Wirkung ableiten. Beobachtung nachlesen

Richtig. Beobachtung und Bewertung werden getrennt. Aus einer Einheit lässt sich keine dauerhafte Wirkung ableiten. Beobachtung nachlesen

Noch nicht richtig. Beobachtung und Bewertung werden getrennt. Aus einer Einheit lässt sich keine dauerhafte Wirkung ableiten. Beobachtung nachlesen

Zwei Single-Choice-Fragen · ohne Registrierung oder Speicherung der Antworten. Wähle eine andere Antwort, um den Selbsttest zu wiederholen.

Symbolbild zur Praxisübung: Kontraste im Alltag: den Tisch gemeinsam übersichtlicher gestalten

Kontraste im Alltag: den Tisch gemeinsam übersichtlicher gestalten

Mit zwei Unterlagen ausprobieren, was sich leichter erkennen lässt

Praxisartikel · Grundlagen für Sozialbetreuungsausbildungen · Lesezeit ca. 5 Minuten

Einleitung und Lernziele

Diese Übung verbindet visuelle Wahrnehmung mit einer konkreten Alltagssituation. Die Person vergleicht zwei Tischgestaltungen und wählt die übersichtlichere. Es geht nicht um ein Farben-Memory oder die Prüfung der Sehschärfe, sondern um eine passende Umgebung.

Fachliche Einordnung

Kontraste können Gegenstände und Orientierungshilfen leichter unterscheidbar machen. Unruhige Muster können bei Demenz verwirren (NHS, o. J., Home environment). Entscheidend ist die individuelle Rückmeldung: Eine kräftige Farbe ist nicht automatisch für jede Person geeignet.

Zielgruppe und Planung

Gedacht für Erwachsene und ältere Menschen in der Sozialbetreuung, die Interesse am Angebot zeigen. Bei Unterstützungsbedarf werden Kommunikation, Tagesform und individuelle Vorgaben vorab berücksichtigt. Einstieg im Einzelsetting; beim Gesprächsangebot sind zwei bis vier Personen möglich.

Planungsübersicht
WahrnehmungsbereichVisuelle Wahrnehmung
Orientierungsdauer10–15 Minuten; jederzeit kürzer möglich
MaterialEin heller Becher, ein Löffel, zwei einfarbige Unterlagen mit unterschiedlicher Helligkeit, gleichmäßige Beleuchtung.
Konkretes ZielDie Person wählt eine Tischunterlage, auf der sie Becher und Löffel angenehmer wahrnimmt oder leichter findet.

Vorbereitung

Brille und gewohnte Hilfsmittel verfügbar halten. Blendung vermeiden. Verwende leere, leichte Gegenstände, damit weder heiße Flüssigkeit noch Verschütten die Aufgabe erschweren. Die Sitzposition bleibt beim Vergleich gleich.

Durchführung Schritt für Schritt

  1. Lege Becher und Löffel auf die erste Unterlage. Frage neutral: „Wie ist das für dich zu erkennen?“

  2. Lasse die Person zeigen oder greifen, wenn sie möchte. Miss keine Reaktionszeit und fordere keine schnelle Leistung.

  3. Tausche nur die Unterlage; Gegenstände, Position und Licht bleiben möglichst gleich. So bleibt der Vergleich nachvollziehbar.

  4. Frage nach der bevorzugten Gestaltung. Bei Unsicherheit kann erneut verglichen werden; „kein Unterschied“ ist eine gültige Antwort.

  5. Vereinbare, ob die gewählte Unterlage im Alltag erprobt werden soll. Die Wirkung wird bei einer späteren Situation erneut erfragt.

Anpassungen und Sicherheit

Passend zur Person gestalten

Bei visueller Überforderung nur einen Gegenstand anbieten. Ein eindeutiger Hell-Dunkel-Unterschied ist oft hilfreicher als viele Farben. Unterstützte Kommunikation kann die Wahl erleichtern.

Beobachtung und Reflexion

Halte Beleuchtung, Unterlage, Gegenstände und Rückmeldung fest. Trenne eine motorische Greifschwierigkeit von einer vermuteten visuellen Schwierigkeit.

Frage abschließend, ob das Angebot wiederholt werden soll. Unterscheide im Team zwischen dem, was du gesehen oder gehört hast, und deiner Interpretation. Eine gelungene Einheit kann auch darin bestehen, eine Grenze erkannt und respektiert zu haben.

Vorlage für die Umsetzung

Die Felder können hier ausgefüllt und über die Druckfunktion des Browsers gedruckt werden. Es gibt keinen Absendevorgang und keine Speicherung durch dieses Formular; beim Neuladen können Eingaben verloren gehen. Verwende Kürzel statt identifizierender Bewohnerdaten.

Zusammenfassung

  • Schwerpunkt: Visuelle Wahrnehmung; weitere Sinne können beteiligt sein.
  • Die Person wählt eine Tischunterlage, auf der sie Becher und Löffel angenehmer wahrnimmt oder leichter findet.
  • Beobachtungen konkret festhalten, Grenzen respektieren und das nächste Angebot gemeinsam anpassen.

Quellen und weiterführende Literatur

Die Quellen stützen die fachlichen Grundlagen. Ablauf und Umsetzungsvorlage sind redaktionelle didaktische Vorschläge; eine spezifische therapeutische Wirksamkeit dieser Übung wird nicht behauptet. Lehrplanbezug: individuelle, zielgruppengerechte Aktivierungsangebote und Reflexion.

  • BMBWF (2018): Schule für Sozialbetreuungsberufe – Organisationsstatut, Neufassung 2018. Erlass vom 5.6.2018, BMBWF-21.635/0006-BS/5/2018, MVBl. Nr. 30/2018, S. 17: Aktivierung und kreativer Ausdruck. Der Redaktion bereitgestellte Lehrplanfassung.
  • NHS: How to make your home dementia friendly. Originalquelle öffnen (Zugriff: 23.10.2026).

Redaktioneller Quellenabgleich: 23. Oktober 2026. Titelbild: KI-generierte Symbolillustration. Keine Darstellung realer betreuter Personen.

Wissen überprüfen

Was sollte sich beim Vergleich möglichst allein verändern?

Noch nicht richtig. Wenn nur die Unterlage verändert wird, lässt sich die Rückmeldung besser auf diese Änderung beziehen. Ablauf nachlesen

Noch nicht richtig. Wenn nur die Unterlage verändert wird, lässt sich die Rückmeldung besser auf diese Änderung beziehen. Ablauf nachlesen

Richtig. Wenn nur die Unterlage verändert wird, lässt sich die Rückmeldung besser auf diese Änderung beziehen. Ablauf nachlesen

Welche Dokumentation ist fachlich am besten nachvollziehbar?

Noch nicht richtig. Beobachtung und Bewertung werden getrennt. Aus einer Einheit lässt sich keine dauerhafte Wirkung ableiten. Beobachtung nachlesen

Richtig. Beobachtung und Bewertung werden getrennt. Aus einer Einheit lässt sich keine dauerhafte Wirkung ableiten. Beobachtung nachlesen

Noch nicht richtig. Beobachtung und Bewertung werden getrennt. Aus einer Einheit lässt sich keine dauerhafte Wirkung ableiten. Beobachtung nachlesen

Zwei Single-Choice-Fragen · ohne Registrierung oder Speicherung der Antworten. Wähle eine andere Antwort, um den Selbsttest zu wiederholen.

Symbolbild zum Artikel Spielidee: „Osterhasen Memory„

Spielidee: „Osterhasen Memory“

Beschreibung: Das Spiel „Osterhasen Memory“ ist eine spielerische Möglichkeit für ältere Menschen, ihre visuelle Wahrnehmung und ihr Gedächtnis zu fördern und gleichzeitig in die Osterstimmung zu kommen. Das Spiel kann allein oder in einer Gruppe gespielt werden.

Anforderungen:

  • 16 Karten mit verschiedenen Osterhasenmotiven (z.B. Hasen, Eier, Karotten, Blumen)
  • Tisch oder Unterlage zum Ausbreiten der Karten

Spielanleitung:

  1. Legen Sie die 16 Karten auf den Tisch oder die Unterlage und mischen Sie sie gut durch.
  2. Der erste Spieler deckt zwei Karten auf. Ziel ist es, ein Paar von gleichen Osterhasenmotiven zu finden.
  3. Wenn der Spieler ein Paar gefunden hat, darf er es behalten und erneut zwei Karten aufdecken. Wenn die beiden aufgedeckten Karten nicht übereinstimmen, müssen sie wieder umgedreht werden und der nächste Spieler ist an der Reihe.
  4. Das Spiel endet, wenn alle Paare gefunden wurden.
  5. Der Spieler mit den meisten gefundenen Paaren gewinnt das Spiel.

Zusätzliche Hinweise:

  • Um das Spiel schwieriger zu gestalten, können mehr als 16 Karten verwendet werden.
  • Um das Spiel einfacher zu gestalten, können weniger als 16 Karten verwendet werden.
Symbolbild: Titel des Spiels: Farben-Memo

Farben-Memo: Farbpaare übersichtlich zuordnen

Gut erkennbare Karten ohne Zeitdruck vergleichen

Praxisartikel · Lesezeit: ca. 5 Minuten

Einleitung und Lernziele

Du gestaltest eine visuelle Zuordnungsaufgabe und erkennst, wann Beleuchtung, Kontrast oder weniger Auswahl nötig sind.

Fachliche Einordnung

Beleuchtung, Vergrößerung und Kontraste können bei Sehbeeinträchtigungen unterstützen (National Eye Institute, o. J.). Diese Spielidee ersetzt keine Sehprüfung und bewertet keine Farbsinnstörung.

Bei Demenz sollen Angebote an persönliche Vorlieben angepasst werden (NICE, 2019).

Zielgruppe und Vorbereitung

Für interessierte Erwachsene und ältere Menschen, einzeln oder in einer kleinen Gruppe. Die Planung richtet sich nach Tagesform, Kommunikation und Unterstützungsbedarf.

Planungsübersicht
SchwerpunktVisuelle Wahrnehmung
Orientierungsdauer5–15 Minuten; jederzeit kürzer möglich.
MaterialZwei bis drei Paare großer matter Farbkarten; jede Farbe zusätzlich mit einem klaren Symbol kennzeichnen, etwa Kreis oder Dreieck; einfarbige Unterlage.
Beobachtbares ZielDie Person vergleicht zwei Karten und ordnet nach Farbe oder zusätzlichem Symbol ein Paar zu.

Bereite einen gut erreichbaren Arbeitsplatz vor und kläre vor Beginn, wie die Person Zustimmung, Pause oder Ablehnung ausdrückt. Prüfe das Material selbst, bevor du es anbietest.

Durchführung Schritt für Schritt

  1. Prüfe gemeinsam, ob die Karten unter der vorhandenen Beleuchtung gut unterscheidbar sind. Beginne mit nur zwei Paaren.

  2. Lege alle Karten offen aus. Zeige ein passendes Paar und lasse die Person das zweite Paar wählen.

  3. Frage, ob weiterhin offen verglichen oder eine Karte kurz verdeckt werden soll. Es gibt keine feste Merkzeit.

  4. Bei Unsicherheit decke wieder auf und biete den direkten Vergleich an. Die Symbole dürfen als Hilfe genutzt werden.

  5. Beende nach Wunsch und frage nach der bevorzugten Kartengröße und Anordnung für eine Wiederholung.

Anpassungen und Sicherheit

Die offene Variante bleibt eine vollständige Übung. Symbole helfen, wenn Farben schwer unterscheidbar sind. Auf größere Karten oder weniger Auswahl wechseln, statt die Aufgabe schneller zu machen.

Beobachtung und Reflexion

Notiere Kartenanzahl, Beleuchtung und genutzte Hilfen. Ein Beispiel ist: „Ordnet mit sichtbaren Symbolen zwei Paare zu.“

Frage zum Abschluss, ob und in welcher Form eine Wiederholung gewünscht wird. Halte im Team fest, welche konkrete Anpassung sich aus der Rückmeldung ergibt.

Vorlage für die Umsetzung

Die Felder sind zum Ausfüllen und Drucken über den Browser gedacht. Es gibt keinen Absendevorgang; die Eingaben werden durch dieses Formular nicht gespeichert und können beim Neuladen verloren gehen. Keine identifizierenden Bewohnerdaten eintragen.

Zusammenfassung

  • Die Person vergleicht zwei Karten und ordnet nach Farbe oder zusätzlichem Symbol ein Paar zu.
  • Tempo, Hilfen und Ende gemeinsam abstimmen.
  • Konkrete Beobachtungen statt pauschaler Wirkversprechen dokumentieren.

Quellen und weiterführende Literatur

Die Quellen erläutern fachliche Grundlagen. Ablauf, Anpassungen und Vorlage sind redaktionelle didaktische Vorschläge; eine spezifische therapeutische Wirkung dieser Übung wird nicht behauptet.

  • National Eye Institute (o. J.): Low Vision. Fachinformation. (Zugriff: 29.10.2026).
  • NICE (2019): Activities to promote wellbeing. QS184, Statement 5. Qualitätsstandard. (Zugriff: 29.10.2026).

Redaktioneller Quellenabgleich: 29. Oktober 2026. Die Praxisbeispiele sind fiktive Lernbeispiele.

Wissen überprüfen

Zwei Farben sind schwer auseinanderzuhalten. Was ist sinnvoll?

Noch nicht richtig. Die Aufgabe soll zugänglich sein; Farbe darf durch andere erkennbare Merkmale ergänzt werden.

Noch nicht richtig. Die Aufgabe soll zugänglich sein; Farbe darf durch andere erkennbare Merkmale ergänzt werden.

Richtig. Die Aufgabe soll zugänglich sein; Farbe darf durch andere erkennbare Merkmale ergänzt werden.

Welche Dokumentation ist nachvollziehbar?

Richtig. Beobachtung und Interpretation bleiben unterscheidbar.

Noch nicht richtig. Ein einzelnes Angebot belegt keine dauerhafte Wirkung.

Noch nicht richtig. Eine konkrete Beschreibung hilft bei der nächsten Planung.

Zwei Single-Choice-Fragen mit unmittelbarer Rückmeldung. Deine Antwort wird nicht gespeichert.

Symbolbild: Visuelle Wahrnehmungsübung

Visuelle Wahrnehmungsübung

Eine Visuelle Wahrnehmungsübung für geriatrische Bewohner in einem Pflegeheim könnte folgendermaßen aussehen:

  1. Stellen Sie sicher, dass der Raum, in dem die Übung stattfindet, ruhig und gut beleuchtet ist.
  2. Bereiten Sie verschiedene Gegenstände vor, die unterschiedliche Formen, Farben und Größen haben. Dazu könnten zum Beispiel ein Ball, ein Stift, ein Buch oder ein Teller gehören.
  3. Bitten Sie die Teilnehmer, sich bequem hinzusetzen und ihre Augen zu schließen.
  4. Halten Sie jedem Teilnehmer einen Gegenstand vor die Augen und bitten Sie ihn, ihn genau anzusehen und dann zu sagen, was er sieht.
  5. Nachdem jeder Teilnehmer seinen Gegenstand erraten hat, können die Gegenstände getauscht werden, damit jeder eine neue Chance hat, seine visuelle Wahrnehmung zu trainieren.
  6. Zum Abschluss der Übung können die Teilnehmer über ihre Erfahrungen und Gefühle während der Übung sprechen und sich gegenseitig dabei unterstützen, ihre visuelle Wahrnehmung zu verbessern.