Eine nachvollziehbare Verbindung zwischen Geräusch und Gegenstand herstellen
Einleitung und Lernziele
Du stellst eine einfache Klang-Bild-Zuordnung zusammen und erkennst, wann weniger Auswahl hilfreich ist.
Fachliche Einordnung
Der Schwerpunkt ist das bewusste Hören und Zuordnen. Bilder dienen als Antwortmöglichkeit; sie machen einen Klang nicht automatisch erkennbar. Es werden keine unsichtbaren Puzzleteile anhand eines nicht vorhandenen Geräuschs gesucht.
Bei Demenz sollen Angebote an persönliche Vorlieben angepasst werden (NHS, o. J.).
Zielgruppe und Vorbereitung
Für interessierte Erwachsene und ältere Menschen, einzeln oder in einer kleinen Gruppe. Die Planung richtet sich nach Tagesform, Kommunikation und Unterstützungsbedarf.
| Schwerpunkt | Auditive Wahrnehmung |
|---|---|
| Orientierungsdauer | 5–15 Minuten; jederzeit kürzer möglich. |
| Material | Zwei bis drei deutliche Bildkarten und passende kurze Klangquellen, etwa raschelndes Papier und ein Holzlöffel auf Holz; leise einstellbares Abspielgerät optional. |
| Beobachtbares Ziel | Die Person hört einen angekündigten Klang und wählt eine passende Bildkarte oder bittet um Wiederholung. |
Bereite einen gut erreichbaren Arbeitsplatz vor und kläre vor Beginn, wie die Person Zustimmung, Pause oder Ablehnung ausdrückt. Prüfe das Material selbst, bevor du es anbietest.
Durchführung Schritt für Schritt
Zeige jede Bildkarte gemeinsam mit ihrer Klangquelle. Prüfe, ob Bilder und Geräusche vertraut sind.
Lege zunächst zwei Karten sichtbar nebeneinander. Kündige an, dass gleich einer der bekannten Klänge zu hören ist.
Erzeuge den Klang an einem festen Platz; die Person muss dafür nicht aufstehen und kann die Augen offen lassen.
Biete Zeit zum Zeigen, Benennen oder Wiederhören. Frage bei Unsicherheit, ob die Quelle noch einmal sichtbar gezeigt werden soll.
Tausche auf Wunsch die Rollen. Die Person kann eine Klangquelle wählen und die Begleitung ordnet zu.
Anpassungen und Sicherheit
Mehr Karten erhöhen die Auswahl, nicht die Lautstärke. Wenn Bilder ungeeignet sind, können die realen Gegenstände sichtbar liegen. Die Aufgabe darf als gemeinsames Erkunden ohne richtige oder falsche Antworten stattfinden.
Beobachtung und Reflexion
Erfasse angebotene Karten, Wiederholungen und gewünschte Hilfen. Eine nicht gefundene Zuordnung beweist keine Hörstörung.
Frage zum Abschluss, ob und in welcher Form eine Wiederholung gewünscht wird. Halte im Team fest, welche konkrete Anpassung sich aus der Rückmeldung ergibt.
Vorlage für die Umsetzung
Die Felder sind zum Ausfüllen und Drucken über den Browser gedacht. Es gibt keinen Absendevorgang; die Eingaben werden durch dieses Formular nicht gespeichert und können beim Neuladen verloren gehen. Keine identifizierenden Bewohnerdaten eintragen.
Zusammenfassung
- Die Person hört einen angekündigten Klang und wählt eine passende Bildkarte oder bittet um Wiederholung.
- Tempo, Hilfen und Ende gemeinsam abstimmen.
- Konkrete Beobachtungen statt pauschaler Wirkversprechen dokumentieren.
Quellen und weiterführende Literatur
Die Quellen erläutern fachliche Grundlagen. Ablauf, Anpassungen und Vorlage sind redaktionelle didaktische Vorschläge; eine spezifische therapeutische Wirkung dieser Übung wird nicht behauptet.
- WHO (2026): Safe listening. Fachinformation. (Zugriff: 29.10.2026).
- NHS (o. J.): Activities for dementia. Hintergrund zu Aktivitäten. (Zugriff: 29.10.2026).
Redaktioneller Quellenabgleich: 29. Oktober 2026. Die Praxisbeispiele sind fiktive Lernbeispiele.
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